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Heute, wie auch zur Zeit des F. Weber wird Wert darauf gelegt, dass es sich auch "der kleine Mann von der Straße" (mit dem ebenso kleinen Geldbeutel) leisten können muss, tätowiert / gepierct zu werden. Nach wie vor sind Preise auch Verhandlungssache und in wirtschaftlich düsteren Zeiten kann auch mal in Raten gezahlt werden. Bis Heute hat sich die freundschaftliche Umgangsform gegenüber dem Kunden und die moderate Preis - Handhabung durchgesetzt.
Modischer Kram wie Scarification, Branding, Hennamalerei, u. ä. werden hier nicht angeboten. Auch die leider immer noch gefragten BIO-GOTTSCHALK-3JAHRES-OBERSTE-HAUTSCHICHT-TATTOOS gibt es im Crazy Ink (natürlich) nicht. In den 80ern wurden Tattoos mehr aus Überzeugung und als Ausdruck der Rebellion & Abgrenzung gegenüber der normalen Gesellschaft getragen, Heute tendiert die in die Haut gestochene Farbe leider mehr und mehr dazu ein trendiges-dazugehör-Accessoir zu werden. Schon fast grotesk, wenn man sieht wie sich in der Werbebranche Firmen nun plötzlich mit tättowierten Menschen schmücken und so auf Kundenfang, vor allem bei der jungen Generation, gehen - Firmen die vor 15-20 Jahren nicht einen einzigen bunten Werbeträger, auch nur im dunkelsten Keller beschäftigt oder zum Vorstellungsgespräch geladen hätten. Was passiert, wenn man versucht Top-Modisches und Tätowieren zu verbinden, kann man dann mitunter bei der BIO-TATTOO-PROBLEMATIK (Bio Tattoos gibt es nicht! Sie verschwinden auch nach Jahren nie völlig und so kommen die meisten dann zu uns um es sich vernünftig überarbeiten zu lassen) Dirk begann mit dem Tätowieren 1988, pierct jedoch selber nicht. Für´s Piercen sind Sven und Gianni zuständig, die nach Terminabsprache für Euch im Laden sind oder auf Anruf im Laden vorbeikommen. Piercing-Termin unter 0176.27.11.27.64 Wer Neugierig geworden ist und sich für bleibende Eindrücke aus Farbe & Stahl interessiert kann unverbindlich Mo-Fr ab 13:00 Uhr bei Dirk und Sven vorbeischauen. Alles in allem bleibt ein Zitat der Hamburger Tatowier-Legende Herbert Hoffmann (geb. 1919): "Ich fühle mich als Dienstleister meiner meist körperlich schwer arbeitenden Kunden. Die Preise hielt ich niedrig, damit es sich auch jeder Rentner und Arbeiter leisten konnte tätowiert zu werden. Eine saubere gediegene Tattooarbeit zur Zufriedenheit meiner Kunden war mein Gebot. Ich freue mich, dass Tatowierungen gesellschaftsfähig geworden sind, aber ich bedaure den Kommerz!" Bleibt zu erwähnen, dass der Name Crazy Ink Tattoo unsere Erfindung ist. Eine seltsam aufgetretene Namensgleichheit durch ein Studio in Dierdorf stört uns jedoch nicht weiter. CRAZY INK TATTOO BERLIN |